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Bauarbeiten an der Charité

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Die Bauarbeiten am Campus Mitte der Charité liegen im Zeitplan. Die Montage der Fassadenelemente am Bettenhaus sei fast fertig, der Rohbau für die neuen OP-Säle, Intensivmedizin und Rettungsstelle abgeschlossen, sagte Charité-Bauchef Christian Kilz am Freitag. Außerdem sollen die Arbeiten an den Verbindungsbrücken am Bettenhochhaus im Herbst abgeschlossen sein. Künftig werde es nur noch eine Verbindungsbrücke zwischen dem Bettenhochhaus und den übrigen Teilen des Campus geben. Die sogenannte Nordbrücke soll bis Ende Juni erneuert sein. Der Abriss der Südbrücke beginnt im Juni.

Das in den 1980er Jahren entstandene Bettenhochhaus ist laut Kilz derzeit komplett entkernt, demnächst könnten die Trockenbauarbeiten und die Montage der Haustechnik beginnen. Den Patienten sollen nach Abschluss der Sanierung 600 Betten - überwiegend in Zweibettzimmern - zur Verfügung stehen. Hinzu kommt laut dem Vorstandsvorsitzenden der Charité, Karl Max Einhäupl, eine sogenannte Komfortstation mit weiteren 30 bis 40 Betten vor allem für zahlungskräftige Patienten aus dem Nahen Osten. Die Charité nehme oft Patienten auf, die in ihrer Heimat nicht behandelt werden könnten, zum Beispiel aus Krisengebieten. »Um das finanzieren zu können, müssen wir anderweitig Geld einnehmen«, sagte Einhäupl. dpa/nd

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