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Mittelalterstadt Freyenstein gut sichtbar

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Freyenstein. Wie die Menschen früher lebten ist sichtbar im Archäologiepark Freyenstein (Prignitz). Am Sonnabend wurde in der Ausgrabungsstätte »Altstadt Freyenstein« der dritte Bauabschnitt eröffnet. »Der im Jahr 2007 eröffnete Archäologische Park ist ein sehr seltenes Zeugnis einer mittelalterlichen Stadtanlage«, sagte Katrin Lange, Staatssekretärin im Infrastrukturministerium. Die Stadt Freyenstein - auch »Pompeji der Prignitz« genannt - war im Mittelalter verlassen worden. Für Besucher ist die Ausgrabungsstätte unter freiem Himmel jetzt noch besser erlebbar. Der Archäologische Park wurde in drei Abschnitten eingerichtet. Zunächst legten Archäologen Keller frei, die besichtigt werden konnten. Von 2011 an war die Burganlage mit Graben sichtbar. Jetzt können Besucher Straßenzüge und Plätze erkunden. Die Stadt Freyenstein wurde mit ihrem Sanierungsgebiet »Altstadt Freyenstein« mit 2,3 Millionen Euro unterstützt. 1263 wurde Freyenstein erstmals erwähnt. Anders als im antiken Pompeji, wo ein Ascheregen des Vesuvs das Leben auslöschte, wurde Freyenstein 1287 verlassen. Die Bewohner gründeten unweit in einer Niederung eine neue Stadt. dpa/nd

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