Gysi tritt nicht erneut als Fraktionschef an

LINKE-Politiker verkündet seine Entscheidung in emotionaler Rede auf dem Bielefelder Parteitag

  • Von Aert van Riel, Bielefeld
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Im Herbst wird Gregor Gysi nicht erneut für den Fraktionsvorsitz der LINKEN kandidieren. Seine Partei rief er zu mehr Kompromissbereitschaft auf, um auch im Bund regieren zu können.

Zum Abschluss des Bundesparteitags der LINKEN in Bielefeld hat Gregor Gysi nach vielen Spekulationen um seine politische Zukunft verkündet, dass er ab Herbst nicht mehr dem Fraktionsvorstand angehören will. Die Wahl soll am 13. Oktober stattfinden. Mit 67 Jahren sei es an der Zeit für einen solchen Schritt, so Gysi. Er bleibt zumindest bis zum Ende der Legislaturperiode Abgeordneter des Bundestags. »Über eine erneute Kandidatur werde ich im Jahr 2016 eine Entscheidung treffen«, erklärte Gysi. In einer emotionalen Rede rief er zudem seine Partei dazu auf, sich für Regierungsbeteiligungen zu öffnen.

Als mögliche Nachfolger gelten Dietmar Bartsch und Sahra Wagenknecht. Beide sind Gysis Stellvertreter und könnten die Fraktion als Doppelspitze führen. Zudem waren die Namen der Abgeordneten Martina Renner und Jan van Aken genannt worden. Die Parteivorsitzenden Bernd Riexinger und Katja Kipp...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 430 Wörter (2910 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.