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Auch zweite Tarifrunde für Einzelhandel in Bayern ohne Ergebnis

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München. Im Tarifstreit für die mehr als 300 000 Beschäftigten des bayerischen Einzelhandels ist keine Einigung in Sicht. Am Montag endete auch die zweite Verhandlungsrunde zwischen der Gewerkschaft ver.di und den Arbeitgebern ohne Ergebnis. Nach nur einer Stunde beendeten beide Seiten die Gespräche in München und vertagten sich auf Mitte Juli. Bis dahin will die Gewerkschaft ihre Warnstreiks fortsetzen. Nach den Verhandlungen warfen sich beide Seiten gegenseitig eine Blockadehaltung vor. Ver.di-Verhandlungsführer Hubert Thiermeyer sprach von einer Verweigerungshaltung der Arbeitgeber. Diese wiederum warfen ver.di vor, in den Verhandlungen zu mauern und bezeichneten die Forderungen der Gewerkschaft als weltfremd. Ver.di fordert 5,5 Prozent mehr Lohn, mindestens aber 140 Euro und hatte die Beschäftigten in zahlreichen Supermärkten, Geschäften und Warenlagern in den vergangenen Wochen quer durch Bayern zu Warnstreiks aufgerufen. Dies war bei den Arbeitgebern auf heftige Kritik gestoßen. Sie boten 1,5 Prozent mehr Lohn und sprachen von einem »fairen Angebot«, das ein Lohnplus bedeute und Beschäftigung sichere. dpa/nd

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