Werbung

Do gönndsch misch offräschn!

CDU erlebt in Dresden ein Debakel – aber Sachsen bleibt eine Hochburg der Union

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Berlin. Aus Sachsen gibt es gute und schlechte Nachrichten - fangen wir mit der guten an: Die Kandidatin der rot-grün-roten Stadtratsmehrheit in Dresden, Sachsens Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange, hat den ersten Durchgang der Oberbürgermeisterwahlen in Dresden gewonnen.

Leider reichen 36 Prozent aber nicht zur erforderlichen absoluten Mehrheit. Dirk Hilbert, Stellvertreter der bisherigen Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU), die ihr Amt aus gesundheitlichen Gründen abgegeben hatte, kam auf 31,7 Prozent. Sachsens Innenminister Markus Ulbig von der CDU erhielt nur 15,4 Prozent. Es wird damit gerechnet, dass »das bürgerliche Lager« bei der zweiten Runde am 5. Juli mit einem gemeinsamen Kandidaten antritt.

Auch die Rechtspartei AfD kündigte an, eine rot-grün-rote Oberbürgermeisterin verhindern zu wollen. Eine noch schlechtere Nachricht: Die Kandidatin der rechten Pegida-Bewegung, Tatjana Festerling, holte 9,6 Prozent.

Wahlen gab es nicht nur in Dresden, sondern auch in zehn Landkreisen. Hier konnte die CDU auf Anhieb alle Landratsämter behaupten. Die Beteiligung war allerdings schwach und lag zwischen 43 Prozent und nur 34,6 Prozent.

Auch in vielen Kommunen ist die CDU-Dominanz ungebrochen. Bei den Bürgermeisterwahlen in 181 Gemeinden schafften es die Bewerber bereits im ersten Anlauf - 70 davon wurden von der CDU vorgeschlagen. In 41 weiteren sächsischen Gemeinden muss ein zweiter Wahlgang über die Besetzung der Bürgermeisterposten entscheiden. Agenturen/nd Seite 2

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!