Der IS ist keine Erscheinung aus dem Nichts

Der Terror ging aus Al Qaida hervor und hat seine regionalen und internationalen Sponsoren

  • Von Karin Leukefeld, Damaskus
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Der Bekämpfung des Terrorismus wandten sich die G7 am Montagnachmittag gemeinsam mit Staatschefs afrikanischer und arabischer Staaten zu. Einige von letzteren sind durchaus auch Terrorpaten.

Der Islamische Staat in Irak und in Sham (Levante) »kommt über euch aus dem Nichts«. So stand es an den Häusern von Christen in Qaryatayn. Die Stadt liegt etwa 150 km östlich von Homs, abseits der Wüstenstraße nach Palmyra. Gut 30 Prozent der 20 000 Einwohner von Qaryatayn gehören der Syrisch-Katholischen und Syrisch-Orthodoxen Kirche an, die zu den ältesten Christengemeinden im Herzen Syriens zählen.

Die Schriften an den Mauern erschienen über Nacht, berichtete Pater Jacques Mourad im November 2014 der Autorin. »Als ich früh zur Kirche im Ort kam, war die Schrift noch frisch. Ich nahm Wasser und eine Bürste und schrubbte die Farbe ab, bis sie nicht mehr zu sehen war.«

Pater Jacques Mourad leitete damals das Kloster Deir Mar Elian bei Qaryatayn. Einen Tag, nachdem der IS die Wüstenstadt Palmyra einnahm, wurde er mit seinem Glaubensbruder Boutros Hanna am 21. Mai aus dem Kloster entführt. Man vermutet, dass die beiden Geistlic...

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