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Ohne Netzwerk an die Uni

Arbeiterkinder fehlt es häufig an Beziehungen - eine Initiative bietet ihnen Hilfe an

  • Von Heidrun Böger, Leipzig
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Als Kind nichtstudierter Eltern an eine Uni zu gehen, ist nicht für jeden einfach. Die Initiative Arbeiterkind will solchen Jugendlichen helfen. Jakob Adler engagiert sich in der Initiative als Mentor.

»Meine Mutter ist Heilerziehungspflegerin, mein Vater von Beruf Maler und Zimmermann. Ich bin der erste in der Familie, der studiert«, erzählt Jakob Adler. Er stammt aus Oberseifersdorf bei Zittau in Sachsen, sein Abitur hat er mit einem Durchschnitt von 1,5 abgelegt: »Meine Eltern haben mich immer unterstützt in dem, was ich tue. Als ich entschied zu studieren, haben sie sich gefreut«. Allerdings hatten sie auch Bedenken, konnten sie dem Sohn doch nicht mit eigenen einschlägigen Erfahrungen weiterhelfen und Tipps geben. In der Schule hatten sie ihn unterstützt und ihm genauso wie seinen beiden jüngeren Schwestern ermöglicht, ein Instrument zu erlernen. Neben Klavier spielt Jakob Adler inzwischen auch Schlagzeug, letzteres in zwei Leipziger Bands.

Für den heute 24-Jährigen war in der Berufsfindungsphase alles Mögliche in Frage gekommen. Er dachte über eine Beamtenlaufbahn in der gehobenen Verwaltung nach, aber auch über eine Lehre...


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