»Totalschaden« im Bundestag nach Hacker-Angriff

BSI: Netzwerk kann nicht mehr verteidigt werden / Bundesamt hat Datenverkehr auf Netz der Bundesregierung umgeleitet / Kritik an Informationspolitik der Regierung nach Cyberattacke / CDU lehnt Hardwareaustausch ab

Update 14.10 Uhr: »Bisher größte Cyberattacke«
Über die Dimension der Cyberattacke auf den Bundestag herrschtweiter Unklarheit. »Es geht im Wesentlichen um Software«, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der Fraktion, Bernhard Kaster (CDU), am Donnerstag in Berlin. Einen kompletten Austausch der Hardware, wie er inzwischen diskutiert wird, lehnte Kaster jedoch ab. Der CDU-Politiker hält den Hackerangriff auf das Bundestags-System für »den bisher größten Cyberangriff auf den Bund, auf das deutsche Parlament.«.

Bundestags-Netzwerk muss gänzlich aufgegeben werden

Berlin. Die Cyber-Attacke auf das Computer-Netzwerk des Bundestages hat offenbar einen noch größeren Schaden angerichtet als zunächst gedacht. Die Spezialisten des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) seien zu dem Schluss gekommen, dass das Bundestags-Netzwerk nicht mehr verteidigt werden könne und aufgegeben werden müsse, berichteten »Süddeut...

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