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»Du hast mir/ Die Ahnung/ Einer besseren Welt/ Gegeben./ Mehr nicht./ Das reicht/ Für den Atem/ Und/ Für das Sehen./ Ein Leben lang,.« Mit dem knappen Titel »Ahnung« überschrieb Roland Wanitschka, Jg. 1959, sein Gedicht, das er jetzt beim Berliner Verlag am Park in der Anthologie »Revolutionslyrik« (78 S., br., 9,90 €) veröffentlichte. Dem ließ er sogleich einen zweiten Band »Abgesang mit Ausblick. Revolutionslyrik II« (119 S., br., 9,99 €) folgen, in dem er u. a. fragt: »Ist es/ Deine Schuld/ Wenn die Welt/ So ist,/ Wie sie ist?«

Ein magisches Leuchten ging seit den 1960er Jahren vom Wort »Theorie« aus. Sie wurde als Wahrheitsanspruch, Glaubensartikel und Lebensstil verstanden und zog Legionen von linken Lesern in ihren Bann. Peter Felsch, Juniorprofessor an der Humboldt-Universität zu Berlin, berichtet von Utopien, Experimenten und Leidenschaften einer Generation, die sich in den Dschungel schwieriger und subversiver Texte begab: »Der lange Sommer der Theorie. Geschichte einer Revolte 1960-1990«.

»Dutschke ist nichts weniger als aktuell, im Gegenteil, in einer geschichtsvergessenen Zeit ist er unzeitgemäß«, bemerkt Carsten Priem im Vorwort zu seiner Studie über dessen politische Theorie: »Dutschkismus« (Ousia, 164 S., br., 10 €; www.ousia-verlag.de). Abgedruckt ist hierin auch die von Rudi Dutschke und Günter Berghahn gemeinsam verfasste Untersuchung »Über die allgemeine reale Staatssklaverei«, die sich u. a. mit der Industrialisierung in Sowjetrussland auseinandersetzte.

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