Als nächstes ist die Bibel dran

»Was bleibt?« Gregor Gysi und Friedrich Schorlemmer diskutierten

  • Von Josephine Schulz
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Gregor Gysi nennt Friedrich Schorlemmer eine »durch und durch ehrliche Natur«. Und Schorlemmer diskutiert so gerne mit Gysi, weil dieser immer kritisch aber niemals zynisch sei. Ein Streitgespräch ist das nicht. Vielmehr eine anekdotische Reise in die Vergangenheit zweier Männer, die viel erlebt und viel zu sagen haben. Dem Interesse der Gäste tut die fehlende Reibung keinen Abbruch. Der Münzbergsaal ist am Samstagnachmittag trotz schwüler Hitze brechend voll. Und langweilig wird auch ein kumpelhafter Kaffeekranz mit Gysi und Schorlemmer nicht.

In der DDR repräsentierten die beiden Männer zwei unterschiedliche Pole im System. Der eine hatte darin seinen Platz, als Rechtsanwalt und Sohn eines Kulturministers. Der andere stand als Pfarrer und Initiator der Bewegung »Schwerter zu Pflugscharen« in Daueropposition. Das System, in dem sich die Männer gegenüberstanden, ist Geschichte. Heute haben sich Erfahrungen angeglichen. Dauer-Oppos...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 627 Wörter (4067 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.