Wohnungsnot im Berliner Umland

In einigen Städten und Gemeinden sind praktisch keine Mietsquartiere frei

  • Von Andreas Fritsche
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

2600 zusätzliche Wohnungen wollen Genossenschaften und kommunale Gesellschaften im Berliner Umland bauen. Die Erhöhung der Grunderwerbssteuer regt sie auf.

In bestimmten Städten und Gemeinden im Berliner Umland ist es reine Glückssache, manchmal praktische unmöglich, eine Wohnung zu finden. In Nuthetal zum Beispiel oder in Wildau. Das wissen die Bürgermeister und davon könnte auch der Verband der Berlin-Brandenburgischen Wohnungsunternehmen (BBU) ein Lied singen.

Aus Brandenburg sind in diesem Verband 77 kommunale Wohnungsgesellschaften mit zusammen 200 000 Quartieren organisiert, dazu 119 Genossenschaften mit zusammen 130 000 Wohnungen. Zusammengezählt sind das fast die Hälfte aller Mietwohnungen im Land.

Für Wildau und Kleinmachnow melden die BBU-Mitgliedsunternehmen eine Leerstandsquote von lediglich 0,1 Prozent, für Königs Wusterhausen 0,7 Prozent, für Teltow 1,0, für Erkner 1,2 sowie für Bernau und Stahnsdorf je 1,3 Prozent. Nicht viel besser sieht es in Hennigsdorf mit 1,5 Prozent Leerstand aus oder in Potsdam (2,4), Werder/Havel (2,6) und Velten (2,8). Im Jahr 2002 betrug...


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