Suizidassistenz spaltet Ärzteschaft

Vierter Gesetzentwurf zur Hilfe für Sterbende will Medizinern mehr Rechte geben

SPD- und CDU-Parlamentarier wollen Ärzten die Suizidassistenz erlauben. Sie stellten am Mittwoch den vierten Gesetzentwurf über die Regelung der medizinischen Begleitung Sterbender vor.

Berlin. Parlamentarier von Union und SPD um Bundestagsvizepräsident Peter Hintze sowie die SPD-Fraktionsvize Carola Reimann und Karl Lauterbach wollen ärztlich assistierten Suizid im Falle extremen Leidens ermöglichen. Sie wollen dies im Zivilrecht regeln.

Kritik kommt von der Katholischen Kirche und der Bundesärztekammer. »Mit dem Vorschlag wird der assistierte Suizid erstmals als ärztliche Aufgabe definiert und als Handlungsoption neben die Möglichkeiten der palliativen und hospizlichen Versorgung gestellt«, sagte der Leiter des Kommissariats der Deutschen Bischöfe, Prälat Karl Jüsten, der »Passauer Neuen Presse« (Mittwoch). Damit bestehe die Gefahr, dass sich Me...

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