Europas Solidarität lässt sich nicht wegregnen

Tausende protestieren in Berlin für eine Ende der Austeritäts- und eine humane Flüchtlingspolitik

  • Von Christina Palitzsch
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Trotz schlechter Wetterprognosen und immer wieder einsetzenden strömenden Regens zeigte sich der Erfolg der monatelangen Bündnisvernetzung: Zum Höhepunkt des Protestes zählten die Veranstalter der Demonstration »Europa.anders.machen« 10.000 Menschen, die sich gegen die europäische Abschottungspolitik und die Forderungen gegenüber Griechenland wendeten. Beobachter schätzten die Zahl der Teilnehmer auf etwa 6.000 Menschen.

Die deutsche Politik erzeuge Neid, Missgunst und brächte letzten Endes Rassismus hervor, den von Pegida und der Springerpresse. Die Rede von Jakob Augstein, Herausgeber der Wochenzeitung »der Freitag«, auf dem Kreuzberger Oranienplatz, dem zentralen Symbol für die Flüchtlingsbewegung in Berlin, war eine eindringlich und zugleich klare Analyse. Es werde immer offensichtlicher, dass man sich nicht auf die Politiker verlassen könne, sondern die Zivilgesellschaft handeln müsse – Sie und ich. Vielleicht dachte Augstein...


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