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Die älteren unter uns werden sich noch an die US-Serie »Kung Fu« aus den frühen 1970er Jahren erinnern. Kwai Chang Caine, ein chinesischer Shaolin-Mönch, ist im Wilden Westen Amerikas auf der Suche nach seinem Halbbruder. Er wird nicht nur mit der ihm fremden westlichen Lebensweise konfrontiert, sondern vor allem mit dem manchmal latenten, meist aber offenen Fremdenhass dieser Zeit. Rückblenden berichten über die Kindheit Kwai Changs in einem chinesischen Kloster. Die Botschaft der Serie lautet: Toleranz, Gewaltlosigkeit, Nächstenliebe.

Die Serie entsprach dem Lebensgefühl der Hippie-Generation dieser Zeit und wurde mit einer Reihe von TV-Preisen ausgezeichnet. Ob die Serie heute noch diese Wertschätzung erfahren würde, ist zweifelhaft. Die Rolle des Kwai Chang Caine wurde von David Carradine gespielt, die des jungen Kwai Chang von Radames Pera. Weder Pera noch Carradine waren allerdings chinesischer Herkunft. Schauspiel, so lernte der TV-Zuschauer der Serie, ist die Kunst, in eine fremde Haut zu schlüpfen und dabei universell gültige Werte zu vermitteln. Heute würde den Mimen Rassismus (Yellowfacing) vorgeworfen. Pro 7 Maxx, der Spartensender für Wiederholungen, zeigt seit April alle 62 Folgen der Serie. Danke Pro 7 Maxx!

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