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Stirbt der Öffentliche Dienst aus?

Sachsen-Anhalts LINKE will neue Personalpolitik

  • Von Marian Krüger
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Laut Deutschem Beamtenbund (dbb) scheidet bis zum Jahre 2030 jeder dritte Beschäftigte aus dem Öffentlichen Dienst aus. Infolge der jahrelangen Sparpolitik gibt es nicht genügend Nachwuchs.

Für den Fraktionschef der LINKEN in Sachsen-Anhalt, Wulff Gallert, ist die Gesellschaft jedoch nicht mehr bereit, Personalabbau zu akzeptieren. »Heute gibt es Proteste gegen Unterrichtsausfall, weniger Polizeipräsenz in den Kommunen und die Unterbesetzung in den Hochschulen«, so Gallert auf einer Konferenz seiner Fraktion, die eine »alternative Personalpolitik« entwerfen wollte. An ihr nahmen über 60 Vertreter der Personalräte der Ministerien und Landesbehörden sowie Gewerkschaften teil.

Dabei wurde deutlich, dass die Lage im Osten noch deutlich dramatischer ist. In Sachsen-Anhalt zum Beispiel scheiden bis 2025 rund 40 Prozent der Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes aus, doch die Landesregierung will nicht einmal jede zweite St...


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