Österreich nach Amokfahrt unter Schock

In Graz sterben drei Menschen, 34 werden verletzt - der Verdächtige bleibt zunächst nicht vernehmungsfähig

  • Von Philippe Schwab, Wien
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Ein offenbar psychisch kranker Mann rast mit seinem Wagen durch Menschenmassen in der Innenstadt von Graz. Die Trauer sitzt tief.

Nach der Amokfahrt im südösterreichischen Graz mit drei Toten und 34 Verletzten steht die Stadt unter Schock. »Graz trauert«, war am Sonntag auf einer Anzeigetafel auf einem zentralen Platz zu lesen. An den Unglücksstellen wurden Kerzen, Blumen und Stofftiere niedergelegt. Der 26-jährige Amokfahrer war zunächst nicht vernehmungsfähig.

Der offenbar psychisch kranke Täter war am Samstag nach Zeugenaussagen mit einem Geländewagen mit mehr als hundert Stundenkilometern durch die belebte Herrengasse, eine Geschäftsstraße im Zentrum der Stadt, gerast. Zwischenzeitlich verließ er kurz sein Fahrzeug und verletzte ein Paar mit einem Messer, bevor er seine Amokfahrt fortsetzte, wie Ermittlungsleiter Kurt Kemeter sagte.

Die Toten sind nach Behördenangaben ein vier Jahre alter Junge, eine 24-jährige Frau und ein 28-jähriger Mann. Letzterer hatte der österreichischen Nachrichtenagentur APA zufolge erst vor zwei Wochen geheiratet. Seine ju...

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