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Homosexuelle Schüler fühlen sich gemobbt

Potsdam. Wegen ihrer sexuellen Orientierung fühlen sich Schüler im Land Brandenburg immer wieder diskriminiert. Von September 2013 bis Ende April 2015 haben sich rund 430 junge Menschen bei der Landeskoordinierungsstelle für LesBiSchwule & Trans*-Belange (LKS) in Potsdam beschwert, wie Jugendminister Günter Baaske (SPD) in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage mitteilte. Etwa 320 Meldungen waren anonym.

Laut dem Leiter der Landeskoordinierungsstelle, Lars Bergmann, fühlen sich homo- oder transsexuelle Schüler oft durch dumme Sprüche, Tätlichkeiten, Anfeindungen oder Mobbing ausgegrenzt. Viele Schüler beschweren sich demnach anonym im Internet bei der Koordinierungsstelle, die auch Beratungen anbietet. Das Diskriminierungsproblem gebe es seit Jahren auf gleichbleibend hohem Niveau, sagte Bergmann. Bei den Lehrern mangele es in Brandenburg eher an Offenheit und Unterstützung für ihre Schüler als etwa in Berlin. Es sei eher üblich, dass Lehrer einfach wegschauten und die Probleme ignorierten. dpa/nd

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