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Vorwärts vor den Kadi

Beim SPD-Verlag sorgt eine Kündigung für Unruhe, der Fall liegt beim Arbeitsgericht

  • Von Peter Kirschey
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Eine Mitarbeiterin des »vorwärts« Verlages klagt gegen ihre Entlassung. Sie soll ausgerechnet wegen ihres Engagements als Gewerkschafterin geschasst worden sein. Die Klägerin will zu ihrem alten Arbeitsplatz zurück.

Es gehört zur demokratischen Normalität, dass ein Unternehmen Mitarbeiter entlässt und diese sich gegen den Rausschmiss vor Gericht zur Wehr setzen. Einen leichten Beigeschmack gewinnt der Fall, wenn sich die Firma die Rechte der Arbeiterschaft auf die Fahnen geschrieben hat. Die »vorwärts Verlagsgesellschaft mbH« ist ein SPD-Unternehmen mit stolzer, fast 150-jähriger Tradition. Den Namen umweht ein Hauch revolutionärer Arbeiterbewegung, ruhmreicher sozialdemokratischer Tradition. Doch der Ruhm vergangener Epochen ist verblasst. Heute führt der Verlag, wie viele andere Kleinmedien auch, zwischen den mächtigen Medienkonzernen einen mühevollen Kampf ums tägliche Überleben. Die Mitarbeiterschaft liegt bei 35 Beschäftigten. Man teilt im Namen der SPD den Mitgliedern etwas mit, organisiert Veranstaltungen und lebt mehr schlecht als recht von Mitgliedsbeiträgen, Verkäufen und Anzeigen.

Beate Börne (ihren richtigen Namen möchte sie nicht...


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