Olaf Standke 24.06.2015 / Ausland

Wer hat Angst vor Wladimir Putin?

NATO sucht Strategie gegen Russland / Pentagon-Chef Carter: Schweres Kriegsgerät nach Osteuropa

Pentagon-Chef Carter war am Dienstag in Estlands Hauptstadt Tallinn Gast auf dem US-Kriegsschiff »San Antonio«, nur 200 Kilometer von der russischen Grenze entfernt - ein Besuch als Signal.

James Foggo nahm die Begegnungen mit den russischen Streitkräften während des Truppenmanövers »Baltops« dieser Tage relativ gelassen. »Wir befanden uns in internationalem Gewässern, sie hatten ebenfalls das Recht, dort zu operieren«, so der US-Vizeadmiral. Das ist in Zeiten auch verbaler Aufrüstung durchaus nicht die Norm. Foggo kommandierte in der deutschen, dänischen und polnischen Ostsee 49 Schiffe aus 15 Staaten mit rund 5600 Soldaten, auch 62 Flugzeuge waren im Einsatz - sie alle waren Teil der größten Manöverserie des Nordatlantik-Paktes seit dem Ende des Kalten Kriegs. Politische Beobachter werteten die nicht alltägliche Anwesenheit eines Drei-Sterne-Admirals vor allem als Reaktion auf das derzeit angespannte Verhältnis zwischen dem Westen und Russland. Es wird auch Hauptthema des am Mittwoch beginnenden Treffens der NATO-Verteidigungsminister sein. Und Foggos neuer Chef Ashton Carter hat den Tenor schon vorgegeben: »Wir werden uns Russland entgegenstellen, wenn es versucht, sich eine Einflusssphäre wie in der Sowjetzeit zu verschaffen.«

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