Die Angst vor dem Orkan

Nicht die griechische Regierung wird versagt haben, wenn sich die »Brüsseler Familie« mit ihren Erpressungen durchsetzt, sondern die Linke europaweit. Ein Kommentar

  • Von Dominic Heilig
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Für die einen in der politischen Linken ist klar: Griechenlands Premier Alexis Tsipras verkauft auf europäischem Parkett die letzten roten Haltelinien seines Linksbündnisses SYRIZA, um den Preis des Verbleibs Griechenlands in einer neoliberal organisierten Gemeinschaftswährung.

Andere Linke hingegen unterstützen den Verhandlungskurs der griechischen Linksregierung mit den »Institutionen« und dem Internationalen Währungsfonds (IWF). Sie erkennen das Ziel an, Zeit zu erkaufen, um das Land an der südlichen Peripherie der Europäischen Union einem grundlegenden linken Reformkurs zu unterziehen.

Beide Gruppen dieser pluralen europäischen Linken begegnen einander, je länger der Krimi von Brüssel anhält, zunehmend unversöhnlicher. Dabei eint beide mehr, als sie bereit sind anzuerkennen.

Hier wie dort ist die Euphorie über den Wahlsieg der griechischen Schwesterpartei vom Januar verflogen. Die historische Zäsur, erstmals eine Partei links der Sozialdemokratie an der Spitze einer Regierung eines Mitgliedsstaates der Europäischen Union vorweisen zu können, trägt kaum mehr. Beide Teile scheinen der stetigen wie scheinbar erfolglosen Solidaritätsbekundungen Rich...

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