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Dragoner-Areal: Entscheid vertagt

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Der Finanzausschuss des Bundesrates hat am Donnerstag erneut die Entscheidung über den Verkauf des Kreuzberger Dragoner-Areals verschoben. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) kann damit das Gelände am Mehringdamm nicht wie geplant an einen privaten Investor verscherbeln. Der Bund wollte den Deal im zweiten Anlauf durchdrücken. Das scheiterte vor allem an Berlins Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen (SPD), der dem Verkauf heftig widersprach. Berlin will die Fläche selbst kaufen, allerdings nicht zum Höchstpreis, sondern zum viel niedrigeren Verkehrswert, damit preiswerte Wohnungen entstehen können. Die Bima plant bisher, die rund 4,7 Hektar für 36 Millionen Euro an einen Investor zu verkaufen.Bei den Gesprächen zwischen Kollatz-Ahnen und dem Bund gebe es nun Fortschritte, erklärte die Finanzverwaltung. Berlin hoffe, in den nächsten Wochen Ergebnisse zu erzielen. bka

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