»Ohne Kartoffel würde was fehlen«

Nur noch auf 11 800 Hektar werden die Knollenfrüchte im Nordosten angebaut

  • Von Jürgen Drewes, Neubuckow
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

In Mecklenburg-Vorpommern sind die Flächen, auf denen Kartoffeln wachsen, erneut geschrumpft. Als Gründe werden der hohe Produktionsaufwand bei meist niedrigen Erlösen genannt.

Die ersten heimischen Frühkartoffeln werden in diesem Jahr länger auf sich warten lassen. Seit in der Agrargenossenschaft Hellbach in Neubukow (Mecklenburg-Vorpommern) Kartoffeln gelegt wurden, sind viele Wochen vergangen. Und noch immer ist nur wenig Grün auf dem Acker unweit vom Reriker Salzhaff zu sehen. Geschäftsführer Diethelm Hinz muss tief buddeln, bis er im Damm eine Knolle zu fassen bekommt. Die Keime sind nach wie vor kurz. Der Grund für die Auflaufverzögerung ist eindeutig: April, Mai und selbst der Juni waren einfach zu kalt und auch zu trocken, der Regen der vergangenen Tage kam fast schon zu spät.

In Kooperation mit dem Züchterhaus Norika in Groß Lüsewitz bei Rostock baut das Unternehmen auf rund 150 Hektar Pflanzkartoffeln, Speise- und Stärkekartoffeln an. »Ohne Kartoffeln würde uns was fehlen«, sind sich Hinz und Anbauexperte André Harder einig. Harder ist Chef der Russower Landbau GmbH, einer 100-prozentigen Tocht...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.