Tom Strohschneider 30.06.2015 / Kommentare

Junckers Wahlkampf

Tom Strohschneider über das Werben der Gläubiger für ein griechisches Ja

Mehr soziale Gerechtigkeit und mehr Wachstum - wer das »großzügige Angebot« der Institutionen an Athen so unverschämt verbrämt, obwohl es für jeden nachlesbar ist, muss die Öffentlichkeit entweder für dumm oder desinteressiert halten.

Mit seinem Auftritt am Montag ist der EU-Kommissionschef an die Spitze des Wahlkampfs der Gläubiger getreten. Jean-Claude Juncker wirbt für ein Ja beim griechischen Referendum und macht damit den Job derer, die von Anfang an auf ein Ende der SYRIZA-Regierung setzten. Der Luxemburger hat dazu zum Mittel der Lüge gegriffen - und das in die Forderung gekleidet, die Griechen müssten die Wahrheit erfahren.

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