Prämienspirale dreht sich weiter

Hebammen beklagen Verhandlungstaktik der Krankenkassen und teure Versicherungen

  • Von Ulrike Henning
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Am 1. Juli 2015 steigt die Haftpflichtprämie für freiberufliche Hebammen um weitere 23 Prozent auf 6274 Euro. Das vergrößert die Sorge der Expertinnen um die Entwicklung der Geburtshilfe.

Alle bisherigen Proteste und vage Unterstützungszusagen von Bundesgesundheitsministers Hermann Gröhe (CDU) konnten die Entwicklung nicht aufhalten: Die Haftpflichtprämien für freie Hebammen steigen weiter.

Die Verhandlungen der Hebammenverbände mit dem Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) über einen Ausgleich der Prämiensteigerung sind gescheitert. Weitere Hilfemaßnahmen wie der Sicherstellungszuschlag sind in der Schwebe. »Aktuell sind im Juli noch 2348 freiberufliche Hebammen über eine Versicherung des Deutschen Hebammen-Verbandes geschützt, das sind 150 weniger als noch im Vormonat«, so Katharina Jeschke, Verhandlungsführerin des Deutschen Hebammenverbandes e. V. (DHV) in den Gesprächen mit dem GKV-Spitzenverband, gestern in Berlin. Sie erwartet eine Welle weiterer Rücktritte von der Tätigkeit in der freiberuflichen Geburtshilfe durch ihre Kolleginnen und damit eine weitere Verringerung des Angebotes.

Der Vo...

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