Der Sinn des Unsinns

»Der Nabel der Avantgarde«: erste Berliner Hans-Arp-Retrospektive im Georg-Kolbe-Museum

  • Von Klaus Hammer
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

Auf einer Fotografie ist der Künstler zu sehen, wie er durch ein »Nabel-Monokel« - ein herausgeschnittenes Stück Karton - ironisch und gedankenvoll die Welt betrachtet. Der Nabel als Symbol seiner Innenschau wie Weltsicht erscheint immer wieder in seinen Werken. Er schaut durch den eigenen Nabel auf die Welt, die er durch seine Kunst verändern will, er sucht sich einen Nabel der Welt durch eine eigene Form, er, der universelle Avantgardist, sieht sich als Nabel seiner Zeit - was Hans Arp auch immer damit gemeint haben kann, er war schon eine der faszinierendsten Erscheinungen der künstlerischen Avantgarde des 20. Jahrhunderts.

Überall war er dort zu finden, wo sich die Kunst seiner Epoche von idealistischen Modellen und traditionellen Wirklichkeitsbindungen zu befreien suchte: Er stellte mit der Münchener Künstlergruppe »Der blaue Reiter« aus, gehörte zum Kreis der Berliner Galerie »Sturm« Herwarth Waldens, seine Collagen, Reliefs...

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