Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Flexibel zur Entgrenzung

Thomas Händel über Forderungen, die EU-Arbeitszeitgesetzgebung an die Wünsche der Unternehmen anzupassen

  • Von Thomas Händel
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Sie beginnt wieder: die Debatte um die Arbeitszeit, die so alt ist wie die Industriegeschichte. Karl Marx schrieb und beschrieb schon vor fast 150 Jahren den »Kampf um den Normalarbeitstag«, der auch heute immer noch mehr ist als eine ganz normale Auseinandersetzung um die Arbeitsbedingungen. Es geht auch heute noch um die Verfügungsgewalt über die menschliche Arbeitskraft. Manchem schien das längst passé wenn nicht gar antiquiert, arbeiten doch viele heute völlig unbegrenzt und ohne Ende. Gesund und gesellschaftlich vernünftig ist das nicht.

Den Arbeitgebern ist der Zugriff auf die menschliche Arbeitskraft trotzdem nicht weitreichend genug. Nach ihrem Geschmack existieren noch viel zu viele Schutzvorschriften in Gesetzen und Tarifverträgen. Während sich die Arbeitgeberseite längst auf den Weg gemacht hat, die Arbeitszeitgesetzgebung auf europäischer Ebene noch weiter zu »liberalisieren«, haben auf Gewerkschaftsseite viele den ber...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.