Jörg Meyer 03.07.2015 / Bewegung

Kritik an »Fortschrittsverhinderung«

Die IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen freut sich über steigende Mitgliederzahlen

Bei der Bezirkskonferenz in Dahlewitz bei Berlin ging es besonders um faire Arbeit und die Arbeitszeit. Die IG Metall plant eine neue Kampagne gegen Werkverträge.

Scharfe Kritik äußerte IG-Metall-Vorstandsmitglied Christiane Benner am neuen Bürokratieentlastungsgesetz. Eine »Selbstentmachtung der Politik« nannte sie das am 1. Juli in Kraft getretene Gesetz am Donnerstag vor GewerkschafterInnen im brandenburgischen Dahlewitz bei Berlin. Die enthaltene »One in - One out«-Regelung sei kein Fortschritt, sondern verhindere diesen. Die Regelung besagt, dass für jedes neue Gesetz, das in Kraft tritt, ein altes abgeschafft werden soll. Benner kündigte überdies an, dass die größte DGB-Gewerkschaft nach dem Sommer ihre Kampagne gegen die Ausweitung von Werkverträgen ausweiten will. Zur Begründung führte sie ein Positionspapier der Arbeitgebervereinigung BDA an. Darin sei unter anderem von der Abschaffung der täglichen Höchstarbeitszeit, von Regelungen zur Wochenendarbeit oder der Abschaffung von »verzögernden« Elementen der Mitbestimmung die Rede. Für die Gewerkschafterin und designierte Zweite Vorsitzende der IG Metall ein breiter Angriff auf die Rechte der Beschäftigten.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: