Rollen, sonst nichts

Longboards: Warum sich das Fahren auf Papas Rollbrettern so rasant verbreitet

  • Von Velten Schäfer
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Longboards sind nichts anderes als lange Skateboards mit altmodischem Schnitt. Dennoch laufen sie ihren kleineren Verwandten auf Gehsteigen und in Parks fast schon den Rang ab. Warum ist das so?

Wie lange ist ein »Trend« bloß eine kurzlebige Mode, der in Zeiten der »sozialen Medien« schneller denn je auftaucht und vergeht? Und wann wird so ein Trend zu einem Hobby mit festem Teilnehmerkreis, mit dem es sich zu befassen lohnt? Gerade im Trendsport gibt es viele Eintagsfliegen. Wann wurde etwa zuletzt einer jener »Sporthocker« gesichtet, von deren vermeintlichem Siegeszug auf den »Plätzen und Parks der Stadt« die Hauptstadtpresse noch vor wenigen Jahren berichtete?

Anders ist es mit den »Longboards«. Von Medien wie der »Süddeutschen Zeitung« wurde der »Trend« schon vor zwei Jahren ausgerufen - und von einem Abflauen kann kaum die Rede sein. Das festzustellen erfordert nicht einmal einen Ausflug zum Tempelhofer Feld oder in andere Parks, wo besonders viele davon umherkurven. Auch die Redaktion dieser Zeitung hat die Welle ereilt: Ein Kollege kaufte jüngst seiner Tochter ein Longboard, eine Kollegin schenkte dieser Tage ihrem...


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