Hartmann will Arbeit wieder aufnehmen

Berlin. Der in der Edathy-Affäre unter Druck geratene und erkrankte SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Hartmann will wieder arbeiten. SPD-Kreise in Berlin bestätigten am Sonntag einen entsprechenden Bericht der »Welt«. Sie teilten der Deutschen Presse-Agentur mit: »Er ist noch bis zum 10. Juli krankgeschrieben. Es gibt aber keine Folgekrankschreibung.« Somit werde der Mainzer Abgeordnete dann seine Arbeit wieder aufnehmen. »An einen Mandatsverzicht ist nicht gedacht«, hieß es. Hartmann ist seit Februar krankgeschrieben. Details dazu nannte er nicht. Dem Bundestagsuntersuchungsausschuss zu der Edathy-Affäre stand der 52-Jährige nicht mehr zur Verfügung. Gegen ihn waren Vorermittlungen eingeleitet worden wegen einer früheren möglichen Falschaussage in dem Ausschuss, der am vergangenen Mittwoch seine Beweisaufnahme beendet hat, und wegen Strafvereitelung. Zeugen hatten erklärt, Hartmann habe im Herbst 2013 Sebastian Edathy über Ermittlungen informiert. Hartmann bestreitet das. dpa/nd

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