Oxi: Die Angst hat die Seiten gewechselt

Warum das Nein zur Krisenpolitik noch kein Sieg über die Austerität und trotzdem so wichtig ist. Ein Kommentar

  • Von Tom Strohschneider
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Man sollte vorsichtig sein mit den großen Formulierungen, aber das Nein einer so klaren Mehrheit der Griechen beim Referendum über die Gläubiger-Bedingungen ist historisch zu nennen. Nicht etwa, weil nun ab Montag schon alles besser würde.

Im Gegenteil: Die Auseinandersetzung um die Krisenpolitik und der Druck eines Teils der Gläubiger-Staaten werden bruchlos weitergehen. Auch gibt es keinen Grund, nun keine Sorge mehr um Griechenland zu haben, um die Menschen dort, die seit 2010 die Folgen der Austeritätspolitik so bitter zu spüren bekamen. Nicht zu Ende ist auch des Ringen darum, dass eine linksgeführte Regierung Bestand und Spielraum hat, die sich für ihr Nein zu den herrschenden Vorstellungen über Europa, den Euro und den Umgang mit dem Schuldenproblem nun ein neues, stärkeres Mandat der Wähler holte.

Von großer, über den Tag hinausreichender Tragweite ist aber die symbolische Bedeutung des Ergebnisses des griechischen Re...

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