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Ein Bildungsstreik 2.0 ist zu wenig

Das Bündnis »Lernfabriken meutern« sollte zunächst klären, was will man, wen spricht man an und wie geht man vor

  • Von Christian Schaft
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Das neue Bündnis »Lernfabriken meutern« will Bildungsproteste neu aufleben lassen. Dabei muss es von den gescheiterten Versuchen der letzten Jahre lernen.

Anfang Mai folgten ca. 40 Menschen einem Aufruf zum ersten Vernetzungstreffen an die Universität nach Hannover. Das Ziel: #meutern, also aufbegehren und sich gegen die aktuellen Zustände des Bildungssystems auflehnen. Gemeutert werden sollen Bildungseinrichtungen, die längst der kapitalistischen Verwertungslogik und Leistungsideologie zum Opfer gefallen sind.

Doch bevor gemeutert werden kann, muss geklärt werden, wie das Bündnis agieren will. Wie sollen Zielgruppen erreicht werden? Wer sind überhaupt die Zielgruppen? Klar ist: Das Bündnis will einen linken emanzipatorischen Bildungsanspruch formulieren und selbstbestimmtes Lernen wieder möglich machen. Was dabei mitschwingt, sind die Erfahrungen aus den »Bildungsstreiks« der vergangenen Jahre. »Wir wollen kein Bildungsstreik 2.0 sein«, meint ein Teilnehmer des Bündnistreffens. Also nicht einfach unter dem alten Label den Protest neu aufwärmen, wie es im letzten Jahr mit dem #Bildu...


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