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Ungarn verschärft sein Asylrecht

Budapest. Ungarn verschärft die Regelungen zum Umgang mit Asylsuchenden. Flüchtlinge sollen bis zum Ende ihres Asylverfahrens inhaftiert werden dürfen, das Verfahren selbst wird verkürzt. Das beschloss das Parlament in Budapest am Montag, wie die staatliche ungarische Nachrichtenagentur MTI berichtete. Demnach sollen Asylsuchende auch gegen Bezahlung gemeinnützige Arbeit verrichten. Verlassen sie die ihnen zugewiesenen Aufenthaltsorte länger als für 48 Stunden, wird das Asylverfahren annulliert. 72 000 Flüchtlinge sind dieses Jahr nach Ungarn gekommen und damit fast doppelt so viele wie im ganzen Vorjahr. dpa/nd

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