Stromstoß für eine alte Idee

In etlichen Thüringer Städten sollen in absehbarer Zeit Elekro-Busse eingesetzt werden

  • Von Sebastian Haak, Erfurt
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Mit E-Bussen könnte in Thüringen viel Kohlendioxid eingespart werden, besagt eine Studie. Das Land ist bereit, viel Geld auszugeben, damit dies keine Theorie bleibt. Richtig neu ist der Ansatz aber nicht.

Vor etwa 25 Jahren war man in Suhl schon mal einen Schritt weiter als heute - bei dem Versuch, einen Teil der Busse im öffentlichen Nahverkehr elektrisch fahren zu lassen. Unmittelbar bevor mit dem Ende der DDR auch dieses Projekt beerdigt wurde, waren im nördlichen Teil der Stadt schon einige der Masten aufgestellt worden, entlang derer in Zukunft die Kabel verlaufen sollten, die diese Busse mit Strom speisen sollten. Der Kontakt zwischen den Kabeln und den Bussen sollte durch einen Oberbügel an den Fahrzeugen hergestellt werden, wie man ihn von Straßenbahnen kennt. Selbst diese Busse mit Bügel waren schon nach Suhl gebracht worden.

Immerhin ist man in der Stadt, ja in ganz Thüringen inzwischen wieder auf dem Weg dorthin, wo man damals schon war. Seit Längerem nämlich gibt es im Land erneut den politischen Willen, möglichst viele Menschen mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu befördern und diese mit umweltfreundlich erzeugtem Strom...

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