Unternehmen zwingen Griechen Online-Grexit auf

Apple, Amazon und Co. sperren griechische Konten aus

  • Von Fabian Köhler
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

»Dieser Dienst ist aus ihrem Land nicht verfügbar«: So in etwa lautet die Meldung, versucht man in Ländern, die von internationalen Finanzsanktionen betroffen sind, Online-Bezahldienste zu nutzen. In Syrien, Iran oder dem Sudan ist das zum Beispiel der Fall. Doch seit einigen Tagen haben Online-Unternehmen wie PayPal, Amazon, Apple, Dropbox oder Google auch Griechen ausgesperrt.

Auf Twitter und Facebook häufen sich die Berichte frustrierter griechischer Online-Nutzer, dass selbst die Überweisung kleinster Beträge scheitere. Kreditkarten streiken, Online-Accounts werden unbrauchbar. Betroffen scheinen so ziemlich alle Dienstleistungen zu sein, in deren Folge Gelder aus Griechenland ins Ausland transferiert werden – und seien es nur 99 Cent. In Apples iStore lassen sich keine Songs mehr herunterladen, auf Amazon keine Bücher mehr bestellen. Googles PlayStore verweigert den Download kostenpf...

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