Ungarn erschwert Zugang für Journalisten zu Daten

Budapest. Ungarn erschwert den Zugang von Journalisten und Nichtregierungsorganisationen zu Daten von öffentlichem Interesse. Das Parlament billigte am Montagabend in Budapest ein Gesetz, wonach die Regierung, die Kommunalverwaltung und sonstige Behörden für die Bereitstellung solcher Daten Gebühren erheben können.Die regierende Partei Fidesz von Ministerpräsident Viktor Orban begründete das Gesetz damit, dass Journalisten und Vereine oft eine große Menge von Informationen verlangten, deren Bereitstellung von den Mitarbeitern von Regierung und Verwaltung viel Arbeit abverlange. dpa/nd

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