Sparen war gestern

Nach jahrelangem Abbau sieht der Doppelhaushalt wieder die Schaffung neuer Stellen vor

  • Von Christian Baron
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Am Dienstag präsentierte der Senat seine Pläne für den Doppelhaushalt 2016/17. Insgesamt will die rot-schwarze Koalition 50,5 Milliarden Euro ausgeben und dabei zugleich investieren und konsolidieren.

Mit Klaus Wowereit, so scheint es, haben im vergangenen Dezember auch die Bonmots das Rote Rathaus verlassen. Ein paar Gassenhauer hat der langjährige Regierende Bürgermeister aber hinterlassen, die dort noch heute durch die Flure schwirren. Wenn es um ein sperriges Thema geht, wühlen Senatsvertreter gerne im Zitateschatz des SPD-Politikers. Bei der Pressekonferenz zum Doppelhaushalt 2016/17 am Dienstag wurde Innensenator Frank Henkel (CDU) fündig: »Früher hieß hier die Devise: Sparen, bis es quietscht. Das hallt bis heute nach. Aber wenn es quietscht, läuft nichts wie geschmiert.«

Darum habe die rot-schwarze Koalition bei den Verhandlungen nicht nur die Konsolidierung zum zentralen Ziel ernannt, sondern gleichberechtigt auch Investitionen in die Infrastruktur und in Personal. In einer wachsenden Stadt wie Berlin, erklärte Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen (SPD), sei es wichtig, »den in vielen Sektoren entstandenen Investitions...


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