Die »technologischen Alten« kommen

Eine Studie untersucht, wie sich der Verkehr auf die demografische Entwicklung einstellen muss

  • Von Bernd Kammer
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Bis 2030 haben auch die Senioren den Umgang mit dem Smartphone gelernt. Das kann für bessere Mobilität sorgen.

Alle Busse, etwa 80 Prozent der Straßenbahnen und 109 der 172 U-Bahnhöfe der BVG sind derzeit barrierefrei. Doch die Stadt wächst, ebenso die Zahl der älterer Bewohner. Nach Senatsprognosen steigt der Anteil der über 65-Jährigen von 19 auf 22,8 Prozent im Jahr 2030, der der über 80-Jährigen wird sich fast verdoppeln. Ihre Mobilität zu gewährleisten, stellt neue Anforderungen an Politik und Verkehrsunternehmen.

»Die Stadt sollte den demografischen Wandel als Chance verstehen und Berlin zum ›Living Lab‹ für die älter werdende Gesellschaft machen«, sagte Nicolas Zimmer, Chef der Technologiestiftung Berlin. Die Stiftung hat in ihrer Studie »Demografie und Mobilität« untersucht, wie technische Lösungen dazu beitragen können, die Mobilität älterer Menschen, aber auch Behinderter zu erhalten. Dabei geht sie davon aus, das 2030 die erste Generation der »technologischen Alten« die Stadt bevölkert. Während viele Senioren heute vor der Nutzu...

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