Johannes Richter 10.07.2015 / Inland

Tillich räumt Rassismus ein

Sachsens Ministerpräsident ruft zum Hinsehen auf / Gauck verurteilt Anschläge auf Flüchtlingsheime

Sachsens Ministerpräsident Tillich bezeichnet Rassismus als »Schande«. Bundespräsident Gauck nennt rassistische Anschläge »widerwärtig«.

Nach den ausländerfeindlichen Protesten in Freital und dem Brandanschlag auf eine unbewohnte Flüchtlingsunterkunft in Meißen hat der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) am Donnerstag im Dresdner Landtag die Ereignisse als rassistisch verurteilt. »Rassismus ist eine Schande, ist der Nährboden für Verbrechen. Diesen Nährboden darf es nicht geben«, sagte Tillich am Donnerstag in seiner Regierungserklärung. »Wenn eine Minderheit in unserem Land gegen alle Werte von Moral und Anstand verstößt, dann ist es die Pflicht der großen Mehrheit, sich dagegen zu stellen. Keiner darf wegsehen.« Tillich forderte, »rassistische Haltungen aus den Köpfen zu bekommen«. Er sprach sich für einen Dialog zum Thema Asyl aus, stellte jedoch klar: »Wer rassistisch oder menschenfeindlich ist, mit dem spreche ich nicht.«

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