Stephan Fischer 11.07.2015 / Kultur

Ganz unten

Viele Menschen kommen nicht wegen der Attraktivität der Stadt nach Berlin. Über die Lage der Roma in der Hauptstadt

Viele Menschen kommen nicht wegen der Attraktivität der Stadt nach Berlin. Sie kommen in die deutsche Hauptstadt auf der Suche nach Arbeit und einem besseren Leben als in ihrer Heimat. 
Für viele Roma ist aber nicht nur die Wirtschaftskrise Grund, aus Rumänien oder Bulgarien 
wegzuziehen – sie sind dort von gravierender Diskriminierung und Armut betroffen. In Berlin 
stehen sie allerdings ebenfalls vor riesigen Problemen.

Wer sind diese Menschen, über die plötzlich Konferenzen abgehalten, für die Fördertöpfe eingerichtet werden - aber über die auch, nicht nur in der Anonymität des Internets, gehetzt wird? Der Berliner Bezirk Neukölln ist wie kaum ein anderer von Zuwanderung geprägt, fast die Hälfte aller Bewohner hat einen Migrationshintergrund. Seitdem Bulgarien und Rumänien der EU beigetreten sind, ziehen viele Roma als Unionsbürger in den Bezirk. 2011 lebten hier rund 20 000 von ihnen, zwei Jahre später waren es schon rund 10 000 mehr. Zunächst wurde der Zuzug als temporär wahrgenommen - ist der Sommer vorbei, sind sie wieder weg. Aber längst hat auch die Bezirkspolitik begriffen: Das ist keine Pendelmigration, hier findet eine Wanderungsbewegung hin zu besseren Lebensverhältnissen statt. Und die, die da kommen, die Roma, die werden in laut der Schriftstellerin Eva Ruth Wemme, die seit 2011 als Sprach- und Kulturmittlerin für Roma-Familien in Berlin-...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: