Werbung

Sakra!

Schwerter zu Pflugscharen war einmal, jetzt heißt es: Revolutionswerkzeuge zu Kruzifixen. Jedenfalls schenkte Boliviens Präsident Evo Morales dem Papst am Donnerstag ein solches Kreuz, was sogleich zu allerhand analoger und digitaler Empörung bei katholischen Würdenträgern und Netzgläubigen führte. Indessen: Was aussehen mag wie eine etwas überambitionierte Bastelarbeit, ist das Werk des Jesuitenpaters Luis Espinal. Der hatte sich für eine gerechte Gesellschaft in Bolivien eingesetzt und gegen die damalige Militärdiktatur gekämpft; im März 1980 wurde er von der Todesschwadron ermordet - genau zwei Tage, bevor auch der salvadorianische Erzbischof Oscar Romero sterben musste. Bolivien ist neben Ecuador und Paraguay Station der Lateinamerika-Reise von Franziskus, der sich für die Verbrechen im Namen der katholischen Kirche an den Ureinwohnern entschuldigte. nd Foto: dpa

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Als unabhängige linke Journalist*innen stellen wir unsere Artikel jeden Tag mehr als 25.000 digitalen Leser*innen bereit. Die meisten Artikel können Sie frei aufrufen, wir verzichten teilweise auf eine Bezahlschranke. Bereits jetzt zahlen 2.600 Digitalabonnent*innen und hunderte Online-Leser*innen.

Das ist gut, aber da geht noch mehr!

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen und noch besser zu werden! Jetzt mit wenigen Klicks beitragen!  

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!