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Schöner Leben in den Rieselfeldern

Die Hobrechtsfelder lieben ihre Ruhe - die wollen plötzlich viele Leute mit ihnen teilen

  • Von Tomas Morgenstern
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

Bis 1985 stank Hobrechtsfelde zum Himmel, denn die Felder ringsum dienten als Kloake Berlins. Danach aufgeforstet, gehört die Region heute zum Naturpark Barnim. 220 Menschen leben hier beschaulich.

Per Zufall gerät man eher nicht nach Hobrechtsfelde. Zumindest von Berlin aus ist dazu eine gewisse Ortskenntnis erforderlich, im Netz des öffentlichen Nahverkehrs kommt der Ort im Naturpark Barnim nicht vor. Doch wer sich daran nicht stört, der findet hier, gleich hinter der Berliner Stadtgrenze, Einsamkeit und unfassbare Ruhe inmitten junger Laubwälder. Wanderwege durchziehen das Land, hier und da flankiert von bizarren Skulpturen. Und man trifft auf ungewöhnliche Tiere - weidendes Hornvieh, englische Parkrinder, kleine, frei laufende Konikpferde, Esel.

Das Dorf Hobrechtsfelde war einst ein Vorwerk von Zepernick. Schon auf den ersten Blick wirkt es unfertig. Für einen Ort, der 1994 vom Berliner Rundfunk zum »Hässlichsten Dorf Brandenburgs« gekürt wurde, klingt das wie Fortschritt. Längs der gepflasterten Dorfstraße entdeckt man an die drei Dutzend Gebäude. Den Grund, auf dem sie stehen, hat die Stadt Berlin vor bald 120 Jahren g...


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