IWF: Athens schulden sind »absolut untragbar«

Währungsfonds kritisiert Europäische Pläne zur Schuldentragfähigkeit Griechenlands: Schuldenstreckung oder Schudenerlass als Alternativen / Schäubles Staatssekretär lehnt Schuldenschnitt ab

Update 9.30 Uhr: Staatssekretär Spahn lehnt Schuldenschnitt ab
Finanzstaatssekretär Jens Spahn (CDU) hat der Forderung des Internationalen Währungsfonds (IWF) nach massiven Schuldenerleichterungen für Griechenland eine klare Absage erteilt. Ein Schuldenschnitt sei im Vertrag zur Euro-Einführung ausdrücklich nicht vorgesehen, sagte Spahn im ARD-»Morgenmagazin«. »Das geht rechtlich gar nicht.«
Es gehe jetzt darum, den Griechen zu helfen, wirtschaftlich wieder stark zu werden, »damit sie aus eigener Kraft diese Schulden bedienen können«. Laut Spahn sei die jährliche Belastung durch Zins und Tilgung für Athen bereits »ziemlich gering«.

IWF kritisiert EU-Pläne zu Griechenland

Berlin. Der Internationale Währungsfonds IWF hält die Vereinbarung des Euro-Gipfels zu Griechenland für nicht ausreichend - was die Schuldenlast angeht. Wenn sich der IWF wie geplant an dem Kreditprogramm aus dem Europäischen Stabilitätsmechanismus beteiligen ...


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