Stimmungsmache vor dem Finale

Brandenburgs oberster Polizist verlangt mehr Beamte - die Polizeireform, so scheint es, wird zu Grabe getragen

  • Von Wilfried Neiße
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Mit seiner Kritik an der bisherigen Polizeiführung und am geplanten Stellenabbau hat Brandenburgs künftiger Polizeipräsident Zweifel an einem Reformvorhaben der Landesregierung aufkommen lassen.

Wenige Tage vor der Veröffentlichung des Evaluierungsberichtes zur Polizeireform hat Brandenburgs designierter Polizeipräsident Hans-Jürgen Mörke dessen Ergebnis in einem Zeitungsinterview quasi vorweggenommen. Ungeachtet der haushaltspolitischen Zwänge werden wohl statt der ursprünglich geplanten 7000 Polizisten künftig bis zu 8200 finanziert werden müssen.

In dem Interview hatte Mörke kein gutes Haar an der seinerzeit von Innenminister Rainer Speer (SPD) eingeleiteten Polizeireform gelassen. Unter anderem verwies er dessen Annahme, es würden täglich 124 Funkstreifenwagen unterwegs sein, ins Reich der Fantasie. Aktuell sind laut Mörke im Schnitt 105 bis 110 Funkwagen im Einsatz. Schuld daran sei der Personalmangel, der sich aus der Polizeireform ergebe. Auf Nachfrage räumte Mörke ein, dass auch der hohe Krankenstand unter den Beamten seine Aktie daran hat. Für »Frust« habe bei der Polizei auch der Wegfall von Führungsstellen im Z...

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