Betteln vorm Kasernentor

Rheinland-Pfalz: Nach Berichten über Milzbrand-Gefahren aus einem US-Labor gibt es noch immer keine Aufklärung

  • Von Jasper Rothfels
und Jens Albes, Landstuhl
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Meldungen über den US-Kampfstoff Anthrax in der Pfalz belasten die deutsch-amerikanischen Beziehungen. Die Einheimischen können die Gefahr nicht einschätzen, fühlen sich im Ungewissen gelassen.

Für die Beziehungen ihres Landes zum US-Militär fand die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) kürzlich noch lobende Worte. Gemeinsame Werte und eine lange, vertrauensvolle Zusammenarbeit wirkten verbindend, hatte sie Ende Juni bei einem Empfang auf dem US-Militärflughafen Ramstein gesagt. Inzwischen hat sich der Tonfall verändert. Auslöser sind Berichte, wonach die US-Streitkräfte von den USA aus zu Testzwecken Sporen des Biokampfmittels Anthrax an ein US-Labor im pfälzischen Landstuhl schickten - möglicherweise ohne sie vorher unschädlich zu machen, und ohne Bescheid zu sagen. Die Keime verursachen Milzbrand.

Dreyer zeigt sich wie die örtliche Politik angesichts der »möglichen erheblichen Gefährdung der Öffentlichkeit« tief besorgt. »Die Landesregierung fordert daher die US-Streitkräfte auf, über die angesprochenen Vorgänge zu informieren und sicherzustellen, dass Fehler im Zusammenhang mit der Behandlung un...

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