Das Geschäft mit Milliarden

Wie einst Ostdeutschland droht nun Griechenland eine verlustreiche Treuhand-Privatisierung

  • Von Jörg Roesler
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Bei dem von der Europäischen Union geforderten Abbau der griechischen Schulden legt die Bundesregierung besonderen Wert auf den Aufbau eines Privatisierungsfonds. In den sollen die Einkünfte aus dem Verkauf von griechischen Staatsbetrieben und -immobilien fließen. Eine Privatisierungsagentur, die TAIPED, hatte bereits die Regierung Giorgos Papandreou Mitte 2011 auf Druck der Europäischen Union geschaffen. Im Zuge der zwischen der Regierung Tsipras und der EU am 13. Juli dieses Jahres ausgehandelten Vereinbarung hat sich Athen verpflichtet, die Privatisierung zu beschleunigen und weitere Vermögenswerte wie das Stromnetz zu verkaufen, um den Privatisierungsfonds zu füllen. In diesem Zusammenhang ist auch der Begriff Treuhand gefallen.

Der Vorgang weckt speziell bei den Ostdeutschen Erinnerungen. Eine Treuhandanstalt (THA) hatte von Mitte 1990 bis Ende 1994 die Aufgabe, das Staatseigentum der DDR zu verkaufen. »Schnelle Privatisierun...

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