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Ausgelutscht?

Was aus der guten alten Eisdiele geworden ist

  • Von Julia Naue und Sarah Liebigt
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Großer Eisbecher mit Sahne oder doch lieber zwei Kugeln zum Mitnehmen? Die Auswahl im klassischen Eiscafé ist groß. Gleichzeitig werden jedoch exotische Kreationen immer beliebter.

In Wedding besteht in manchen Straßenzügen ein akuter Mangel an Eisdielen. Wer auf dem Weg zum Plötzensee noch ein Eis essen will, das nicht aus der Kaufhallenkühltruhe kommt, hat es schwer. Der kleine Eisladen »Schoko & Louise« in der Fehmarner Straße ist da ein Lichtblick. Wenn er manchen auch düstere Vorhut der grassierenden Gentrifizierung ist. Nun ist der Bürgersteig quasi zu jeder Tageszeit gerammelt voll, nahezu alle Familien aus dem Kiez scheinen hier herzukommen.

Doch vielerorts verschwindet die klassische Eisdiele. »Die Zeiten des Eiscafé Venezia sind vorbei, das hat etwas Nostalgisches«, sagt Annalisa Carnio von Uniteis, der Union der italienischen Speiseeishersteller. Die Entwicklung gehe eher zum Eis zum Mitnehmen. Und tatsächlich: Besonders in Großstädten gibt es immer mehr kleine Eisläden ohne Café zum Verweilen.

Carnio sieht die Gründe dafür auch bei steigenden Kosten für Mieten und Personal: »Eine Terrass...


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