Werbung

Athen leistet Rückzahlungen

Über sechs Milliarden Euro an EZB und IWF überwiesen

Berlin. Die SYRIZA-geführte Regierung in Griechenland hat mehr als sechs Milliarden Euro Schulden an die Europäische Zentralbank (EZB) und den Internationalen Währungsfonds (IWF) zurückgezahlt. Bei der EZB waren am Montag 3,5 Milliarden Euro plus 0,7 Milliarden Euro Zinsen fällig, auch schon länger ausstehende Verbindlichkeiten beim IWF wurden beglichen. Das Geld dafür konnte Athen aus einer »Brückenfinanzierung« nehmen. Diese hatte sieben Milliarden Euro betragen und war nach der umstrittenen Einigung mit Athen vergangene Woche von der Eurogruppe auf den Weg gebracht worden.

In der Vereinbarung mit den Gläubigern werden der griechischen Regierung harte Auflagen für ein neues Kreditprogramm abgenötigt. Ein zweites Gesetzespaket steht bereits am Mittwoch zur Abstimmung im Parlament an. Nach Informationen der SYRIZA nahestehenden Zeitung »Avgi« könnte Premier Alexis Tsipras diese zum Test für seine weitere Zukunft machen. nd Seite 2

nd Journalismus von links lebt vom Engagement seiner Leser:innen

Wir haben uns angesichts der Erfahrungen der Corona-Pandemie entschieden, unseren Journalismus auf unserer Webseite dauerhaft frei zugänglich und damit für jede:n Interessierte:n verfügbar zu machen.

Wie bei unseren Print- und epaper-Ausgaben steckt in jedem veröffentlichten Artikel unsere Arbeit als Autor:in, Redakteur:in, Techniker:in oder Verlagsmitarbeiter:in. Sie macht diesen Journalismus erst möglich.

Jetzt mit wenigen Klicks freiwillig unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung