Joe Sinclair 22.07.2015 / Ausland

Von der Krise getroffen: Wohnungslose in Athen

Im Griechenland der Krise ist der Weg vom Arbeitsplatzverlust zum Leben auf der Straße kurz

Einrichtungen für Wohnungslose sind in Athen ausgelastet: Während früher vor allem Migranten solche Zentrum aufsuchten, sind es heute zu 40 bis 50 Prozent Griechen, die sich fremde Hilfe suchen müssen.

Athen. »Griechenland wird niemals sterben, aber die Griechen sterben.« Es klingt fatalistisch, wenn der 45-jährige Andreas über die Folgen der Finanzkrise in seinem Land spricht. Denn der frühere Bauarbeiter spürt die Krise am eigenen Leib: Er verlor seinen Job und ist seit sechs Monaten obdachlos. Gemeinsam mit Michalis, der seit drei Jahren auf der Straße lebt, sitzt Andreas an diesem Julitag auf einer Bank auf einem Platz in der griechischen Hauptstadt.

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