Die Malgründe der Phantasie

Horst Hussel und Albert Wigand im Dialog. Eine Ausstellung in der Galerie Parterre

  • Von Klaus Hammer
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Der Titel seines 2002 preisgekrönten Hörspiels »Musik aus Gägelow«, das der mecklenburgische Wahl-Berliner Horst Hussel dem bisher unbekannten mecklenburgischen Komponisten Albrecht Kasimir Bölckow aus dem 19. Jahrhundert widmete, hat auch dieser Ausstellung den Namen gegeben. Bölckow war ein Geistesverwandter des Malerpoeten Horst Hussel, der jetzt sein Werk zeigt. Eine Retrospektive ist es nicht geworden, denn das Frühwerk Hussels ist so gut wie nicht erhalten, nur einige frühe Arbeiten aus einer Privatsammlung, heute in Chemnitzer Museumsbesitz, können gezeigt werden. So konzentriert sich die Ausstellung auf Werke der Jahre 1995 bis 2015 vornehmlich aus dem Besitz des Künstlers, ganze Werkfolgen wie Einzelblätter, die meisten wurden bisher noch nicht ausgestellt und bieten auch dem Hussel-Kenner manche Überraschungen. Es ist eine kleinteilige, eine miniaturhafte Welt, die Hussel auf das Papier und andere Materialien bringt. Und so e...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.