Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt

Aus dem Projekt, den Dispokredit zu regulieren, ist eine zahnlose Beratungsstunde geworden

  • Von Roberto De Lapuente
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Nach der Bankenkrise hat sich nichts verändert. Der Finanzkapitalismus diktiert unser Leben. Man schreckt vor jeder noch so kleinen Korrektur zurück, wie die neuen Dispo-Regeln zeigen. Sie sind das kleinmütige Projekt einer politischen Klasse, die nicht anecken will.

Das Kasino war lediglich vorübergehend geschlossen. Wahrscheinlich stimmt nicht mal diese Aussage. Richtiger gesagt wäre wohl, dass es vorübergehend außer Betrieb war, weil es einen Fehler in der Software gab. Als man den mit öffentlichen Geldern und Bürgschaften überbrückt hatte, machten die Banken alles wie eh und je. Sie spekulieren weiterhin mit Lebensmitteln, bündeln faule Kredite zu neuen Wertanlagen und hoffen nach wie vor auf den Tag, an dem man endlich einen Lösungsansatz entwickelt, um auch aus Hundescheiße ein Aktienpaket zu schnüren.

Gelernt hat man jedenfalls nichts aus der Banken- oder Finanzkrise. Man hat die Risiken, die ihren Tribut zollten, einfach sozialisiert und privatisiert weiter die Gewinne. Steuerzahler waren zur Absicherung gut, aber Banken sind weiterhin Privatunternehmen, die keinerlei moralische oder wenigstens gesellschaftliche Verantwortung übernehmen. Das wäre vielleicht auch zu viel verlangt. Aber ...

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